Martini-Quartier | realisieren

Eine wesentliche städtebauliche Zielsetzung für den Geltungsbereich des Bebauungsplanes ist die
 Entwicklung von Wohnnutzungen als Revitalisierungsmaßnahme der vormals gewerblich genutzten
 Fläche des ehemaligen Brauereistandortes. Um ein urbanes Nebeneinander von Wohnen und anderen Nutzungen zu ermöglichen sowie ein gutes  Einfügen in die vorhandene Struktur der umgebenden
 Gebiete, werden im Bebauungsplan allgemeine Wohngebiete und gemischte Bauflächen festgesetzt.

Wesentliche Leitziele des Bebauungsplans sind die Förderung urbaner Vielfalt, Schaffung von
 Rahmenbedingungen für bezahlbare und ausgewogene Wohnungsangebote sowie für resiliente
Baustrukturenund insbesondere eine Verzahnung und Kooperation mit den umliegenden Quartieren.
 Das im Bebauungsplan festgesetzte Maß der baulichen Dichte zielt auf die stadtentwicklerisch angestrebte
innerstädtische Nachverdichtung dieses Standortes und Bebaubarkeit der Grundstücke gemäß der
gründerzeitlichen Umgebung des Plangebiets. Da das geplante Quartier aufgrund seiner zentralen Lage
gut an den öffentlichen Verkehr angebunden ist und viele Wege zu Versorgungseinrichtungen ohne Auto
zurückgelegt werden können („ecomobility“), sind im Bebauungsplan unterschiedliche Möglichkeiten
und Regelungen für reduzierte Nachweise von Pkw-Stellplätzen vorgesehen, wie z. B. der Bau von 
Fahrradabstellanlagen und Car-Sharing-Plätzen. Die geplante öffentliche Erschließungsspange ist als
verkehrsberuhigter Bereich festgesetzt, da sie neben der Erschließungsfunktion insbesondere Raum
bieten soll für Aufenthalt, Kommunikation und Bewegung.

Der Abriss ist in vollem Gange!

 

 

 

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